2007 USA – von Seattle nach San Francisco

Anmerkung: Dieser USA Reisebericht wurde von mir wieder hergestellt nachdem er verloren gegangen war. Die Fotos mussten in Ihrer Größe bearbeitet werden und sind daher teilweise qualitativ nicht up-to-date. Es handelte sich dabei um eine Fotoreise die ich (Peter) ohne den Rest der Familie erlebte.


2007 war ich mit meinem Bruder Markus auf einer zweiwöchigen Fotoreise durch die USA. Wir durchquerten die Staaten Washington, Oregon und Kalifornien.

Hier könnt Ihr den dabei live entstandenen Reisebericht lesen.

Tag 1 – USA – Anreise nach Seattle

Eigentlich sollte alles ganz einfach sein. Treffpunkt in Frankfurt, dort noch einige Leute treffen und gemeinsam einchecken. Anschließend Flug nach Amsterdam um dort nach Seattle durchzuchecken. Eigentlich.
Unser Schweizer Sandro wurde irgendwie nicht gebucht und ist seit dem verschollen. Momentan wissen wir nicht ob er noch in Amsterdam oder schon irgendwo in den USA ist. Die Fluggesellschaft darf uns angeblich aus Datenschutzgründen keine Infos geben. So sind wir jetzt erstmal “nur” zu zehnt.

Der Flug von Frankfurt nach Amsterdam wurde von KLM Cittyhopper durchgeführt. Knapp 50 Minuten Flugzeit. Als Snack gab es Doritos und was zu trinken.

KLM cityhopper
Unser Flugzeug für FRA – AMS

Zum Boarding in Amsterdam kamen wir auch noch auf den letzten Drücker. Bis auf Sandro sind wir dann aber noch alle rein gekommen. Der Airbus von NWA war recht bequem. Die Sitzplatzabstände akzeptabel und das Entertainmentsystem mal was neues für uns. Es war ein “In-SeatEntertainment”. Es gab so ca. 20 Filme zur Auswahl. Ich hab Stirb Langsam 4, Ewan-Allmächtig, und eine Hochzeitskomödie gesehen. Markus noch Cars, glaube ich.
Zu Essen gab es Chicken or Pasta. Wir entschieden uns für Pasta. Trotzdem nicht so mein Fall. Markus hat´s geschmeckt.

Verpflegung im Flugzeug

Der Flug ging über Schottland, Island, Grönland, Canada und schließlich nach Seattle. Ohne Turbulenzen o.Ä. Irgendwie langweilig. Und so haben die 10 Stunden Flug auch Ihre Spuren an mir hinterlassen. Ich bin ziemlich müde, im Flugzeug konnte ich nämlich leider noch nie richtig schlafen.

Flugroute
unsere Flugroute

Die Einreise lief problemlos. Die Frage ob der Beamte  einen Heimatort richtig aussprechen würde, bejahte ich und schon war ich durch. Direkt danach sah ich schon meinen neuen, knallorangenen Koffer auf dem Laufband.
Ich danke dafür meiner Frau SANDRA !!!
Nachdem wir alle unser Gepäck hatten, kümmerten wir uns um die Mietwagen.
Aufgrund der relativ großen Reisegruppe und dem vielen Gepäck haben wir zwei Vans gemietet. Es sind Toyota Sienna. So einen fuhr ich auch schon letztes Jahr und es gab damals keinerlei Probleme. Sogar auf “Dirt-Roads”.
Also alles rein ins Auto, schnell zum Motel 6 und wieder alles raus aus dem Auto.
Wir waren dann noch beim Dennys essen. Das war schon unser erster Tag, morgen gehts nach Downtown Seattle.

Motel 6 in Seattle

 

Tag 2 – USA – Seattle

Nach einer mehr oder weniger guten Nacht verbreitet sich die neueste Nachricht recht schnell: Sandro ist inzwischen eingetroffen. Nun können wir beruhigt die geplante Reiseroute anpacken und starten auch gleich nach dem Frühstück in Richtung Innenstadt Seattle.
Unser erstes Ziel ist der überdachte Pike Place Market. Hier tummeln sich Fischladen, Blumen- und Geschenkeladen, Obst- und Gemüsestände eng nebeneinander. Dabei ist der Nächste immer noch ein wenig farbenprächtiger als der vorherige. Die Verkäufer der Fischstände zeigen gerne Ihre “besonderen” Stücke und lassen sich dabei fotografieren. Am Pioneer Square steht neben einer Büste von Chief Seattle ein originaler Totempfahl der Indianer. Dieser wurde einst von den Stadtbewohner den Indianern gestohlen. Wir liefen dann etwas am Wasser entlang und sahen uns die einzelnen Piers an.

Fischverkäufer im Pike Place Market Blumenladen im Pike Place Market Kuriositätenladen Totempfahl in Seattle

Anschließend erklommen wir noch die Straßen hoch zur Space Needle. Als Eintritt wollten sie 16 Dollar. Zu viel bei der schlechten Aussicht. Also gingen wir weiter, wieder zum Auto. Wir fuhren dann den Queen Ann Hill hoch zum West Highland Drive von wo aus man einen schönen Überblick über die Skyline von Seattle hat. Bei schönem Wett kann man im Hintergrund noch den Mt. Rainier sehen. Wie gesagt, bei schönem Wetter. Wir warteten noch bis es dunkel wurde um auch ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Desweiteren war ein Fernsehteam da, dass einen Bericht über die sinkenden Immobilienpreise drehte. Der Kameramann meinte, das läge an unserem starken Euro???

Ausblick auf die Space-Needle Seattle Nachtaufnahme Downtown Seattle

Abendessen gab´s dann wieder bei Dennys. Burger. Die waren echt lecker und füllen auch ganz gut. Wir waren dann diesmal so gegen 22.00 Uhr im Motel und ziemlich  müde. Leider haben wir bis zu diesem Zeitpunkt noch kein funktionsfähiges WLAN-Netz gefunden. Vielleicht liegt´s ja an uns. Naja trotzdem schreiben wir fleißig.

Noch ein paar technische Daten:
Temeratur heute so ca. 11 – 13°C.
Gefahrene Milen: 46,1

 

Tag 3 – USA – Mount Rainier, Snoqualmie Falls

Das Motto des heutigen Tages ist schnell erklärt: Regen – Regen – Regen –
Schnee

Als wir heute morgen von Seattle los fuhren, kamen wir erstmal in den Stau. War aber nicht weiter dramatisch, das Wetter war eh besch… . Wir hofften darauf, dass es besser werden würde. Am nächsten Starbucks wurde erstmal Halt gemacht und gefrühstückt. Danach gings weiter Richtung Snoqualmie Falls. Die wollten wir uns unbedingt ansehen. Es regnete natürlich. Also haben wir Wasser mit Wasser fotografiert.

Snoqualmie Falls
Die Snoqualmie Falls – auch als Filmkulisse genutzt

Fluß und Herbstlaub

Naja, nasse Fotos eben. Von dort aus wollten wir weiter zum Mount Rainier National Park. Auf den Weg dahin, fanden wir vor einem Safeway zum ersten mal ein offenes WLAN-Netz in das wir uns auch einloggen konnten. So konnten wir schonmal die ersten zwei Tage online stellen. Zu mehr hatte leider die Zeit nicht gereicht. Achja, hatte ich schon erwähnt, dass es regnete? Also weiter zum Mt. Rainier. Wir wollten eine Abzweigung nehmen und ein bisschen den Berg per Auto erklimmen. Die Straße war aber leider wegen Schneefalls gesperrt.

Schneefall am Mount Rainier Verkehrsschilder

Auch die nächste Route, am Südrand des Parkes, war gesperrt. So konnten wir nicht auf direktem Wege zu unserem Ziel des Tages – Ashford – sondern mussten noch ein wenig weiter südlich eine Ausweichroute nehmen. Wir kamen dann letztendlich an und bezogen erstmal unsere Cabins im Gateway Inn Mount Rainier. Irgendwie putzig diese kleinen Hütten. Sogar mit Kamin. Die liegen nur ca.200 Meter vor dem westlichen Eingang zum Nationalpark und somit sehr gut gelegen für uns Frühaufsteher.

Innenansicht der Cabins im Gateway Inn Mount Rainier
In unserem „Cabin“
Cabins im Gateway Inn Mount Rainier
unsere Unterkünfte im Gateway Inn Mount Rainier

Vor dem Abendessen sind wir noch ein Stück in den Park gefahren und suchten den Reflection Lake bei dem wir morgen früh zum Sonnenaufgang Aufnahmen machen wollen. Es schwebt uns vor den Mt.Rainier gespiegelt bei Sonnenaufgang im See zu fotografieren. Die Dame vom Gateway Inn meint aber es würde morgen regnen, klar.

Wir kommen nicht ganz soweit wie wir wollten, weil es statt zu regnen schneite. Mit Sommerreifen und voll beladenem Auto nicht so prickelnd. Also ging´s zurück zum Abendessen. So, das war der wohl bisher trübste und feuchteste Tag.

Gefahrene Milen: 223,6
Temperaturen: zwischen 0 und 8 °C

 

Tag 4 – USA – Christine Falls, Mt. St. Helen

Heute stand zum ersten mal ein Sonnenaufgang auf dem Tagesplan.
Das hieß also um 5.30 Uhr aufstehen und fertig machen zum Fotografieren. Wir wollten den Mt. Rainier gespiegelt im Reflection Lake aufnehmen. Das hatten wir uns auch wunderbar vorgestellt. Allerdings war uns eigentlich bereits nach dem Aufstehen klar, dass es damit wohl Schwierigkeiten geben würde. Es regnete nämlich immer noch. Wir beschlossen trotzdem aufzubrechen und zu sehen wie es sich entwickelt. Nach den ersten Höhenmetern hat sich unser Vorhaben allerdings in Schnee aufgelöst. Also blieben wir stehen und warteten ab, bis es einigermaßen hell wurde. An ein Weiterfahren Richtung See war nicht zu denken. Zu heftig wurden die Schneefälle. Also beschlossen wir umzudrehen und erstmal zu frühstücken. Auf dem Weg zurück zu unseren Cabins hielten wir allerdings noch an den “Christine Falls” – Ehrensache, da Christine doch
schließlich unsere “Führerin” ist.

Langzeitbelichtung der Christine Falls
Christine Falls

Nach diesem feuchtem Erlebnis ging´s dann endlich zum Frühstück. Natürlich gab´s wieder Sachen die dem Cholesterinspiegel in die Höhe schnellen lassen. Aber das sättigt dann den ganzen Tag 🙂
Während des Essens haben wir es dann auch mal wieder geschafft ins Internet zu kommen und Emails abzurufen.
Wir fuhren also von Ashford zurück Richtung Elbe (nicht der Fluss in Deutschland!). Von dort weiter nach Morton und Randle. In Randle angekommen mussten wir erstmal Restrooms suchen. Kein Wunder bei 11 Reisenden. Irgendwie muss ständig irgend jemand irgend etwas. Aber es lässt sich ganz gut arrangieren. Also Zeit für ein Foto zwischendurch.

Von Randle aus ging es südlich weiter Richtung Mt. St.Helens. Die Strassen waren zum Glück nicht gesperrt und so konnten wir fast bis zur Windy Ridge fahren. Windy wars übrigens wirklich. Wir hielten oberhalb des Spirit Lakes und genossen die nicht vorhandene Aussicht.

tote Bäume am Mount St. Helens
tote Bäume am Mount St. Helens
Mount St. Helens
Mount St. Helens – im Nebel

Schnee am Mount St. Helens

Die Auswirkungen des Vulkanausbruchs von 1982 sind noch immer weithin sichtbar. Überall sind abgestorbene Bäume. Ansonsten ist das ganze Gebiet rings um den Vulkan sehr stark bewachsen. Sowohl mit Bäumen als auch mit Sträuchern und Farnen. Ein gewaltiges Farbenspiel mit roten, gelben oder grünen Blättern.
Achja, vom Laubfegen halten die da nicht viel :-)))

Birken und Laub
Die Straße war kaum zu sehen

Wir konnten stellenweise die Strasse vor lauter Blättern nicht mehr sehen. War
ab und zu mal ein bisschen rutschig aber niemals gefährlich. Es ging dann schließlich über Cougar, Yale und Ariel nach Woodland wo es plötzlich wieder milde Temperaturen hatte. Dort haben wir dann bei einem Thailänder zu Abend gegessen. Also es hat wirklich sehr gut geschmeckt. Nur nicht ganz so ausgesehen. Wir streiten übrigens noch immer darüber ob unser Kellner weiblich oder männlich war. War so der Typ “Tokio-Hotel”-Sänger.
Nach dem Essen gings den Interstate 5 wieder Richtung Norden nach Kelso wo
wir im Motel 6 unsere Zimmer bezogen. Von da aus geht´s morgen Richtung Küste.

verfallenes Haus

Gefahrene Milen: 207
Temperaturen: zwischen -1 und +15°C

 

Tag 5 – USA – Fort Clatsop, Cannon Beach, Haystack Rock

Heute früh gingen wir erstmal wieder bei Denny´s frühstücken.
Danach ging´s gleich weiter Richtung Westen in den Bundesstaat Oregon. Wir überquerten den Columbia River und fuhren weiter bis Astoria. Dort konnten wir schon mal die ersten schönen Regenbilder machen.

Brücke in Astoria

Von dort aus führte uns die Strasse nach Fort Clatsop. Das, wie ich dachte, große Fort entpuppte sich mehr oder weniger als kleine Holzhütte.
Nun ja, wir konnten dort einen originalgetreu nachgebildeten Trapper mit Brille und Ohrring zusehen, wie er den Schulkinder zeigte wie man eine Muskete fachgerecht lädt. Sehr aufschlussreich. Zumindest gabs am Ende einen rießen Knall. Wir sahen uns dann noch ein wenig um und konnten noch das ein oder andere Foto schießen.

Trapper in Fort Clatsop
Der authentische Trapper

Fort Clatsop

Danach fuhren wir auf der 101 weiter Richtung Süden bis Cannon Beach. Am ersten View Point hatten wir einen gewaltigen Ausblick auf den Haystack Rock. Es war so extrem windig, dass wir echt Mühe hatten einen Fuß vor den anderen zu setzen. Von diesem Punkt aus, war auch ein erster kleiner Leuchtturm zu sehen. Hoffentlich gibt´s davon morgen noch mehr.

verwehter Fotograf Leuchtturm auf Fels Haystack Rock und andere Felsen in der Brandung

Total durch den Wind wie wir waren sind wir noch ein Stück in Cannon Beach weitergefahren. Wollten wir doch schließlich noch näher ran an den Rock. Wir stellten die Autos dann in einer Seitenstraße ab und gingen ein paar Stufen hinab zum Strand.

Haystack Rock

Unten angekommen konnten wir leider nur ein paar schnelle Aufnahmen machen, denn was dann geschah lässt sich mit einigen kurzen Worten sehr schnell beschreiben. BLITZ – DONNER – REGEN.
Soviel Regen, dass wir in kürzester Zeit bis auf die Unterhosen nass wurden. Ich hatte sowas bisher nur selten erlebt. Als wir uns letztendlich alle in die Autos gerettet hatten und die Scheiben wieder beschlagfrei waren ging es noch ein bisschen weiter südlich bis zu unserem heutigen Tagesziel: Lincoln City. Und ob Ihr es glaubt oder nicht – in Lincoln City gibt es im Motel 6 sogar WLAN. Aber nur mit dem Laptop vor dem Spiegel. Einen  alben Meter weiter auf dem Bett funktioniert´s schon wieder nicht.
Nachdem wir uns alle trocken gelegt haben gingen wir noch zu Figaro´s Pizza essen und anschließend bei Safeway ein bisschen für die Fahrt einkaufen.
Ich dachte, wenn ich eine Pizza Hawaii esse wird vielleicht das Wetter besser :-)))

Speisekarte bei Figaro´s Pizza in Lincoln City
Die Speisekarte bei Figaro´s Pizza in Lincoln City

Pizza Hawaii

Gefahrene Milen: ca. 170
Temperaturen: zwischen 6 – 14°C

 

Tag 6 – USA – Leuchttürme

Auch der heutige Tag startet mit Regen. Wie sollte es auch anders sein. Zum Frühstück geht´s in das Pig´n Pancake. Gegessen habe ich und Markus aber nichts, da noch Pizza von gestern übrig war. Mmmh schmeckt auch kalt lecker.

Danach ging´s dann die stürmische Küste entlang. Nach den ersten wenigen Meilen kamen wir bereits an den ersten Leuchtturm des Tages. Den Yaquina Head.
Glücklicherweise hat der Wettergott mit uns heute offensichtlich Mitleid und lässt uns ab und zu ein trockenes Zeitfenster. So können wir den wirklich fotogenen Leuchtturm von diversen Blickwinkeln aus fotografieren.

Felsen in der Brandung

Yaquina Head Lighthouse
Das Yaquina Head Lighthouse

Möwe

Ein besonders netter Cowboy hat mich an dieser Stelle nochmal extra “Welcome to America” gehiessen. Als der Turm wirklich von allen Seiten aus abgelichtet war, ging´s schon wieder weiter an der Küste. Nach einem kurzen Augenblick hielten wir bereits am nächsten Lighthouse. Den Yaquina Bay Lighthouse. Auch hier konnten wir uns natürlich alles ganz genau ansehen und somit ein paar schöne “Shots” festhalten.

Yaquina Bay Lighthouse
Das Yaquina Bay Lighthouse

Felsen in der Brandung

Am Parkplatz waren mal wieder überall Möwen. Der Route 101 folgend kamen wir in direkter Küstennähe durch viele kleine Orte. Bei Cape Perpetua besuchten wir den letzten, und meiner Meinung nach schönsten Leuchtturm des heutigen Tages. Das Heceta Head Lighthouse.
Um dort hin zu gelangen mussten wir unser Auto auf einen Parkplatz abstellen, und für die USA eher ungewöhnlich, noch ein ganzes Stück zu Fuß bergauf gehen. Der Leuchtturm und die damit verbunden Motive haben aber dafür entschädigt.

Oberhalb vom Heceta Head Lighthouse

Beim Auto angekommen traute ich meinen Augen kaum. Eine junge, ca. 14 Jahre alte, Amerikanerin lief komplett bekleidet ins den Pazifik. Ich bin mir nicht ganz sicher wie die Amis hier so ticken, aber in Deutschland habe ich noch niemanden mitsamt Jeans bei 9°C bis zu den Hüften ins Meer laufen sehen. Lags daran, dass die Amerikaner prüde sind. Oder hatte sie einfach nicht daran geglaubt, dass Wasser nass ist? Oder dachte sie, sie könne auf dem Wasser gehen? Ich weiß es nicht. Am Strand vor dem Parkplatz konnte ich trotz dieses irritierenden Erlebnisses noch ein paar schöne Aufnahmen machen.

Nach ungefähr einer Meile weiter auf der 101 kam dann nochmal ein Viewpoint von dem aus man den Leuchtturm nochmal sehr schön sehen konnte.

Heceta Head Lighthouse
das Heceta Head Lighthouse

Kurz darauf ging´s dann wieder Richtung Osten ins Landesinnere. Wir folgten ab Reedsport der 38er über Scottsburg bis Elkton. Dort gab es in der Nähe tatsächlich extra Aussichtspunkte für Elks. Ein Elk ist nicht etwa, wie oft vermutet ein Elch, sonder ein Wapiti. Also eher ein großes Reh oder ein Hirsch. Fotografieren konnte ich aber nur ein paar Kanadagänse. Auch schön.

Kanadagänse bei Elkton

Anschließend weiter auf der 138 bis Sutherlin wo wir bei einem Mexikaner unser Abendessen einnahmen. Es gab aber nicht nur Tortilla-Chips.

Tortilla Chips

Nach dem Essen fuhren wir auf dem Interstate 5 weiter bis Roseburg, wo wir wieder mal im Motel6 eincheckten. Und hier gab es tatsächlich richtig gutes Internet. Scheint wohl neu zu sein.

gefahrene Milen: ca. 183
Temperaturen: 9° – 13°C

 

Tag 7 – USA – Crater Lake

Der letzte Tag in unserer ersten Woche wartete mit einer großen Überraschung
auf: es war trocken.

Und da wir am Abend vorher beschlossen hatten, dass jeder sich um sein Frühstück selbst kümmern sollte, konnten wir pünktlich um 8.00 Uhr losfahren.
Die 138er führte uns am Umpqua-River entlang. Die Strecke ging durch Glide, Steamboat bis zu unserem nächsten Halt, den Tokatee Falls. Bevor wir die finden sollten, hielten wir aber erstmal noch am Tokatee Lake. Danach machten wir uns auf eine kurze Wanderung zu den Wasserfällen. Hätten wir gewusst, dass diese zu dieser Zeit ausgerechnet im Gegenlicht stehen, hätten wir diesen Punkt vermutlich ausfallen lassen. Aber auch der Weg hin und zurück von den Wasserfällen hatte seinen Reiz. Es ging, wie eigentlich üblich, immer bergauf und bergab.

Umpqua River Tokatee Lake

Die Tokatee Falls im Gegenlicht
Die Tokatee Falls im Gegenlicht

Wir machten uns anschließend weiter auf den Weg zum Crater Lake und kamen vorher aber am Diamond Lake, ganz in der Nähe vorbei. Hier konnten wir schon wieder erahnen was uns bevorstehen würde. Schnee.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass heute den ganzen Tag die Sonne schien? Nein? Also, heute schien den ganzen Tag die Sonne! Der Wettergott scheint Fotograf zu sein 🙂
Eigentlich wollten wir dann den nördlichen Eingang zum Crater Lake National Park nehmen. Dieser war aber leider wegen einer nicht geräumten Strasse gesperrt. Also fuhren wir bis zur nächsten Kreuzung zurück und umfuhren den ganzen Park um schließlich den südlichen Eingang am Park Headquarter zu nehmen. Die Strasse schlängelte sich nach und nach immer höher und die Strassen wurden teilweise auch etwas verschneit.

Die Auffahrt zum Crater Lake mit Schnee

Am Gipfel angekommen, genossen wir erstmal die Aussicht auf den Crater Lake, den tiefsten See der USA. Was uns etwas verwunderte war, dass in diesem See sogar Fische sein sollen. Und das obwohl er ohne Zu- und Abfluss ist. Woher kommen die denn dann? Auch sehr witzig waren die wohl recht unterschiedlichen Einstellungen zu den Umgebungstemperaturen. Während wir uns schön warm eingepackt hatten, gab es auch Leute die in kurzen Hosen und T-Shirt die Natur genossen.

See mit verschneitem Berg Crater Lake im Schnee Youth Center am Crater Lake

Leider achteten wir nicht auf unseren Benzinstand, so dass Christine erst da oben bemerkte, dass Sie laut Ihrem Display nur noch ca. 20 Meilen fahren konnte. Naja, es ging ja bergab und so retteten wir uns noch bis Fort Klamath um dort bei einer völlig überteuerten Tanke jeweils 5 Galonen Regular zu tanken. Der Tankwart schien in dieser Gegend eine gewisse Monopolstellung zu haben, warum sonst konnte er den Sprit 70 cent/Galone teurer anbieten als die anderen Tankstellen die wir bisher sahen. Übrigens ca. 5 Meilen weiter kamen dann noch andere Tankstellen. Natürlich billiger. Da wir aber schon mal da waren, machten wir auch ein paar Fotos. Wir erlebten dann das erste mal bewusst einen richtigen Sonnenuntergang. Da wir am Uper Klamath Lake entlang fuhren, erkoren wir dessen Ufer zum Fotostandpunkt des Abends.

Rinder auf einer Weide Alter Chevy vor baufälligem Haus Fotografen im Abendlicht vor einem Fluss

Danach waren es nur noch 10 Minuten bis zu unserem heutigen Ziel Klamath Falls. Abendessen gab es bei Sizzlers.
Anschließend checkten wir im Motel6 ein und fuhren nochmal zu Safeways zum shoppen. Ja, am Sonntag Abend um 21.30Uhr.

Gefahrene Meilen: ca. 217
Temperaturen: zwischen 1 und 12°C (aber Sonne !!! also gefühlte 40°C 😉 )

 

Tag 8 – USA – Lassen Volcanic National Park

Der heutige Tag war der bisherige Tag der Superlative.
Wir fuhren die bisher längste Strecke mit ca. 307 Meilen.
Wir erreichten den bisher höchsten Punkt unserer Reise mit 2540 Metern.
Wir hatten die bisher höchste Temperatur, kurz hinter Redding mit 27°C, naja wir sind ja jetzt auch in Kalifornien.

Wir starteten wieder um 8.00 Uhr heute vormittag und fuhren direkt los gen Süden. Die erste Hälfte der Strecke war immer von der Silhouette des Mount Shazma begleitet. Nach wenigen Meilen waren wir dann auch schon in Kalifornien und es wurde spürbar wärmer. Offensichtlich hatte Arnie die Heizlüfter angeschalten. Es ging die 97te entlang bis Weed. Da auf den Interstate 5 bis Redding. Dort angekommen suchten wir erstmal einen Optiker, da einer unserer Reiseteilnehmer seine Brille verbogen hatte. In einer kleinen Mall fanden wir ihn dann auch und er richtete die Brille, natürlich kostenlos.

Der Lassen Volcanic National Park, war das eigentlich erklärte Ziel der heutigen Tour und wir erreichten ihn nach ca. 60 weiteren Meilen. Kurz vor dem Eingang standen Schilder, dass die Pass-Strasse gesperrt sei, trotzdem fuhren wir erstmal weiter. Im Wärterhäuschen meinte dann auch die Rangerin, dass wir Glück haben könnten. Es seien einige Felsbrocken auf die Strasse gefallen, man arbeite aber bereits daran und wenn wir langsam fahren würden, könnten wir wohl durchkommen. Ok dachten wir und fuhren eben langsam. Natürlich mit dem ein oder anderen Fotostopp. Wir waren nicht die einzigen “Künstler” in diesem Park. An einer wirklich idyllischen Stelle hatten sich einige Maler niedergelassen um den Lassen Peak auf Leinwand und Papier festzuhalten. Ich bin einem mal durchs Bild gelaufen, hoffentlich ist sein Bild jetzt nicht unscharf 🙂

Straße in USA mit Mount Shazma
Im Hintergrund der Mount Shazma
Lassen Peak
Der Lassen Peak im Hintergrund

Maler im Lassen Volcanic National Park

Da die Landschaft wirklich umwerfend war, dauerte es ein bisschen, bis wir den Gipfel erreichten. Danach ging´s wieder bergab bis zu kleinen blubbernden Matschlöchern. Der Geruch dort war etwas gewöhnungsbedürftig.

Lassen Volcanic National Park

Schlammloch im Lassen Volcanic National Park
Schlammloch im Lassen Volcanic National Park

Nachdem das beste Licht verschwunden war machten wir uns auf die restlichen 60 Meilen bis Susanville. Dort angekommen gab´s erstmal Abendessen. Rießige Steaks.

Steak Brokkoli und Pommes

Beim Super8 Motel hatte man keine Reservierung für uns, so dass wir etwas anderes suchen mussten. Wir fanden dann im River Inn unseren Platz. Lustiger weise war das genau gegenüber dem Restaurant in dem wir unser Abendessen einnahmen.
Eris Scholz gab uns die Zimmerschlüssel und so konnten wir in die Betten fallen.

Hotelmanagerin in Susanville
Eris

Gefahrene Meilen: 307
Temperaturen: 1 – 27°C

 

Tag 9 – USA – Kürbisse, Bodie und der Mono Lake

Heute war mehr oder weniger ein Fahrtag.
Wir hielten uns auf der Route 395 immer Richtung Süden. So kamen wir durch diverse Örtchen. Darunter z.B. Janesville, Milford, Doyle und andere. Gegen Mittag führte uns die Straße kurz durch Nevada. So durchquerten wir Reno und Carson City. Dort sahen wir einen verrückten Laden mit hunderten von Kürbissen. Die Dekoration war schon sehr auf Halloween ausgelegt. Wie im übrigen Land auch.

Kürbisse in Carson City

Christine mit Gruselmaske Halloweendekoration Souvenierladen

Nachdem wir nochmal kurz in Bridgeport einen Stopp eingelegt hatten, kamen wir endlich zum ersten Ziel des heutigen Tages. Die Geisterstadt Bodie. Die letzten Meilen sind Schotterpiste aber durchaus schnell befahrbar. Für Bodie selbst bräuchte man wohl einen ganzen Tag um sich die ganzen Häuschen und Hinterlassenschaften anzusehen. Wir hatten aber nur eine Stunde und begnügten uns mit den unserer Meinung nach besten Motive die wir auf die Schnelle finden konnten.

Bodie Geisterstadt Innenraum in Bodie Autowrack in der Bodie Geisterstadt

Noch rechtzeitig bevor die Sonne verschwand machten wir uns auf den Weg zum Mono Lake. Wir nutzten das Abendlicht um die Tuffsteine im Ufergebiet abzulichten.

Mono Lake

Als dann auch das letzte Licht verschwunden war, ging´s noch ein paar Meilen weiter bis Lee Vining zu unserem nächsten Motel. Das war auch gebucht.

Gefahrene Meilen: ca. 260
Temperaturen: zwischen 1 und 26°C

 

Tag 10 – USA – Yosemite Nationalpark

Der heutige Tag begann mal wieder mit recht kühlen Temperaturen.
Zuerst ging´s zum Sonnenaufgang nochmal an den Mono Lake um das frühmorgendliche Licht einzufangen.

Tuffsteine am Mono Lake

Nachdem also die meisten von uns gut durchgefroren waren, ging´s erstmal zum Tanken. In dieser Region ist der Sprit übrigens wieder deutlich teurer als sonstwo. Mag wohl daran liegen, dass es direkt am Eingang zum Yosemite National Park liegt, welcher unser nächstes Ziel war. So fuhren wir also nur wenige Meilen bis zum östlichen Eingang und dann den Tioga Pass entlang. Glücklicherweise war dieser nicht gesperrt. Den ersten Stopp machten wir am Tioga Lake.

Tioga Lake Yosemite Nationalpark

Ein paar wenige Meilen und Serpentinen später erreichten wir schon den Olmsted Point, einen der bekanntesten Plätze im Yosemite National Park. Von dort hat man einen herrlichen Blick über das gesamte Yosemite Tal. Die erste halbe Stunde etwa hatten wir dort ziemlich für uns allein. Danach war der Platz völlig überlaufen von Kindern und anderen Passanten. Aber auch diesem Treiben zuzusehen war zumindest für mich sehr interessant.

Olmsted Point Yosemite Nationalpark
Der Olmsted Point im Yosemite Nationalpark

Ausblick vom Olmstedt Point Yosemite Nationalpark

Unser Weg führte uns anschließend quer durch den ganzen Park an abgebrannten Bäumen vorbei, bis wir in der Nähe des Südeingangs die Mammutbäume bestaunen konnten. Einige von ihnen sind bereits bis zu 3000 Jahre alt. Obwohl es nicht die größten der Welt sind, fand ich diese auch schon mehr als beeindruckend.

abgebrannte Bäume im Yosemite Park
abgebrannte Bäume im Yosemite Park

Mammutbaum im Yosemite Park

Leider blieb uns nicht viel Zeit, bevor wir zum Sonnenuntergang aufbrachen. Somit konnten wir leider nicht die Fahrt mit der Bimmelbahn machen. Also ging es direkt weiter zum Glacier Point, von wo aus man einen herrlichen Blick auf den Half Dome hat. Wir verbrachten da die letzten ca. 1 1/2 Stunden bis zum Sonnenuntergang und beobachteten wir der Vollmond wie von Geisterhand gezogen aufging. Auch hier waren wir nicht die einzigen Leute die sich das Spektakel ansehen wollten.

Fotografen am Glacier Point, Yosemite Park
Fotografenhorde am Glacier Point

Aufgehender Mond im Yosemite Park Half Dome mit Mond

Nach diesen wunderschönen Augenblicken machten wir uns auf den Weg ins Tal, in Yosemite Village konnten wir noch das Nötigste für die Nacht und den nächsten morgen besorgen.

Shop im Yosemite Valley

Die Nacht verbrachten wir dann im Yosemite Gateway Inn in El Portal, ein  beschauliches, schönes Motel.

Gefahrene Meilen: 206,8
Temperaturen: -3 bis 26°C

 

Tag 11 – USA – Yosemite Nationalpark bis San Francisco

Auch heute Früh standen wir wieder vor Sonnenaufgang auf um genau diesem
beim Tunnel View in Fotos festzuhalten.

Tunnel View im schlechten Licht
Tunnel View im schlechten Licht

Leider war die Lichtstimmung zu diesem Zeitpunkt nicht so wie erhofft. So fuhren wir also anschließend ins Tal um dort ein paar gute Aufnahmen zu machen. Was uns auch gelang, da uns hier inzwischen die Sonne ein perfektes Lichtspiel anbot. Die Yosemite Falls führten leider kein Wasser. Auch als wir einer Rangerin einen Dollar dafür anboten,
dass sie doch bitte das Wasser anschalten solle kam nichts. Wir sollten nochmal im Frühjahr kommen, da gibt´s garantiert Wasser. Na gut. Dafür wurden wir mit einigen White Tail Deers, diversen Squirrels und wunderschönen Spiegelungen entlohnt.

white tail deers im Yosemite Valley Brücke über Fluss im Yosemite Valley

El Capitan im Yosemite Park
morgens im Yosemite Valley

El Capitan im Yosemite Park

Auf dem Weg aus dem Park entdeckten wir noch einen Bären. Das war allerdings nicht schwer, man muss nur darauf achten, wo plötzlich ganz viele Autos unerlaubt parken.

Braunbär im Yosemite Park

Leider mussten wir dieses prächtige Naturschauspiel wieder verlassen und fuhren über die Route 120 und diverse Freeways nach San Francisco. Dabei kamen wir an etlichen Apfel, Kirsch und Orangenplantagen vorbei. Auch einen schönen Friedhof haben wir besichtigt. So kamen wir also in San Francisco an und waren ziemlich erschöpft von der
Fahrt. Wir checkten im Motel 6 ein und gingen noch über die Strasse in ein Steakhouse. Meine Güte waren die Portionen groß. Meine Hähnchenbruststreifen auf Broccoli Tagliatelli habe ich auf jeden Fall nur zur Hälfte geschafft. Danach ging´s ins Bett, wir wollten ja wieder vor Sonnenaufgang aufstehen.

Obstplantage

ich mit Tagliatelle, Hühnchen und Brokkoli
ich mit Tagliatelle, Hühnchen und Brokkoli

Gefahrene Meilen: 216,6
Temperaturen: 5 – 30°C

 

Tag 12 – USA – San Francisco

Wir fuhren heute vor Sonnenaufgang quer durch San Francisco um die Golden
Gate Bridge bei bestem Licht von Norden aus zu fotografieren.
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung und so blieb das ganze etwas unspektakulär.

Golden Gate Bridge Golden Gate Bridge

So machten wir uns, hungrig wie wir alle waren, auf den Weg zum Cliff House. Für mich eines der schönsten Cafes die ich bisher überhaupt gesehen habe. Die Atmosphäre war sehr entspannt und das Frühstück, das bei mir wie üblich aus Rührei und Speck bestand, schmeckte auch besser als sonst.

Cliff House San Francisco Rührei mit Speck

Nachdem wir uns alle gestärkt hatten fuhren wir den 49 Mile Drive entlang.
Eine super Erfindung. Es handelt sich dabei um einen durch Schilder ausgewiesenen Weg der eben genau 49 Meilen entlang der Sehenswürdigkeiten durch San Francisco führt. Mal ehrlich, in unserem Ort wäre das wohl der “300 Meter Weg”. So kamen wir zum Golden Gate Park durch welchen wir ein bisschen schlenderten. Wir fuhren weiter zu den Twin Peaks von wo aus wir einen herrlichen Blick über die Stadt hatten. Am Alamo Square bewunderten wir die Painted Ladies. Viktorianische Häuser vor der “neuen” Skyline von San Francisco. Der Park da ist eine Hunde-Spielwiese, was ich auch in Form einer Tretmine erfahren musste. Wir fuhren dann noch den Russian Hill auf der Lombard Street hinab. Der wohl kurvenreichsten Strasse der Welt.

chinesischer Pavillon im Golden Gate Park
chinesischer Pavillon im Golden Gate Park

Ausblick von Twin Peaks

Painted Ladies San Francisco
Painted Ladies

Anschließend gings nach Chinatown. Nachdem wir noch ein Sandwich bei Subway geholt hatten schlossen wir den Tag mit Nachtaufnahmen an der Golden Gate Bridge ab.

China Town San Francisco
China Town

Golden Gate Bridge bei Nacht Detail der Golden Gate Bridge

Gefahrene Meilen: 103,6
Temperaturen: 5 – 16°C

 

Tag 13 – USA – San Francisco

Auch den heutigen Tag, der letzte vollständige der Reise, verbrachten wir zum Sonnenaufgang an der Golden Gate Bridge.

Blick auf Alcatraz bei Sonnenaufgang

Aber auch diesmal war das Wetter nicht so wie bestellt. So fuhren wir weiter nach Sausalito, einem kleinen beschaulichen aber sehr noblen Fischerdörfchen. Dort gab´s dann bei einer Griechin einen italienischen Kaffee mit amerikanischem Frühstück, bestehend aus Rührei und Speck 🙂

Brunnen in Sausalito

An der Südseite der Golden Gate Bridge hielten wir dann nochmal am Vista Point um die Brücke nochmal aus aller Nähe zu betrachten. Es ist ein multikulturelles Gewusel an diesem Platz, da jeder sich einmal mit der Brücke im Hintergrund fotografieren lassen will. Ich glaube dort könnte ich allein einen ganzen Tag aushalten um dem Treiben zuzusehen.

reges Treiben an der Golden Gate Bridge
reges Treiben an der Golden Gate Bridge

Der nächste und für uns letzte Halt des Tages war dann noch der Pier 39 mit Fishermans Wharf. An diesem Platz kann man alles Mögliche und Unmögliche sehen. Musiker, Schauspieler und solche die es werden wollen, allerlei Köstlichkeiten aus allen Herren Ländern, Seelöwen, und auch den “worlds famous bushman”. Dieser sitzt mitten auf dem Gehweg mit zwei Sträuchern vor sich. Wenn mal jemand nicht aufpasst springt er diesen an und erschreckt ihn. Bei mir hat´s wunderbar funktioniert, da ich abgelenkt war. Sehr zur Erheiterung der umherstehenden Passanten. Ein paar Querstraßen weiter ist eine Station für Cable Cars welche wir natürlich auch besuchten.

Pier 39, San Francisco Pier 39, San Francisco

Seelöwen am Pier 39 San Francisco
Seelöwen am Pier 39

Cable Car in San Francisco

Ganz ehrlich, es gibt zuviel als dass man es hier alles beschreiben könnte. Ebenso sind zwei Tage viel zu wenig Zeit um San Francisco auch nur ansatzweise zu erkundschaften. Ich habe z.B. das Finanzviertel gar nicht gesehen oder auch Nob Hill, die Einkaufsmeile. Das bedeutet wohl, dass ich hier irgendwann nochmal hin muss. Ich kann jeden verstehen, der diese Stadt zu seiner Lieblingsstadt auserkoren hat.

Noch was zu den Straßenverhältnissen. Ich hatte bisher noch nie mit Handbremse (die mit dem Fuß betätigt wurde) und Automatik an so steilen Strassen anfahren müssen. Vielleicht übt Ihr das mal bevor Ihr hier herkommt. Meine normalen Bremsen stanken hin und wieder, sie hielten aber.
Nach diesem wirklich erlebnisreichen Tag gings ins Motel zur letzten Nacht auf dieser Reise.

Gefahrene Meilen: 47
Temperaturen: 7 – 18°C

 

Tag 14 – USA – Rückflug
Am heutigen Tag stand nur noch

die Rückreise an.
So fuhren wir in aller Früh zum nur ca. 2 Meilen entfernten Airport und gaben total unkompliziert die Autos ab.
Auch das Einchecken an den E-Ticket Schaltern lief problemlos.

Check in San Francisco
Beim Check-in

Der Flug von San Francisco nach Detroit war etwas enttäuschend. Es gab nur einmal was zu Trinken und für die Snacks hätte man 5 Dollar zahlen müssen. Entertainment gab´s auch nicht. Aber naja, wir brachten die paar Stunden gut herum.

In Detroit angekommen mussten wir nach dem Aussteigen nur wenige Meter weiter zum nächsten Gate. Wir nutzten die Wartezeit um ein bißchen was zu Essen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch noch in keinem Flughafen eine integrierte Bahn gesehen.

Der Flug von Detroit nach Frankfurt entschädigte uns für alle anderen Flüge. Es war wohl ein Übungsflug für neue Stewardessen, so dass der Flieger nur halb besetzt war. Wir hatten fast alle eine komplette Sitzreihe für uns jeweils allein.Schlafen konnte ich zumindest trotzdem nicht. Also genoss ich wieder das In-Seat-Entertainment-System und schaute mir Harry Potter an. Essen ließ ich ausfallen, Markus hat´s genossen. Da wir wirklich Platz hatten sind wir auch recht entspannt in Frankfurt gelandet.
Die Pass und Zollkontrolle fand praktisch nicht statt und so waren wir schnell “zuhause”.

Startendes Flugzeug in Detroit bei Sonnenuntergang Über den Wolken

Gefahrene Meilen: ca. 2

fotografische Ergebnisse

Wie die Endergebnisse einer solchen Fotoreise aussehen könnt Ihr jetzt hier noch sehen (leider auch in schlechter Qualität):

Im Pike Place Market Space Needle in Seattle bei Nacht Am Fuße der Snoqualmie Falls Christine Falls Laub und Birken
Holzbohlen im WasserFotograf bei Cannon Beach Haystack Rock Yaquina Head Lighthouse Yaquina Head Lighthouse Yaquina Bay Lighthouse Heceta Head Lighthouse von oben Tokatee Lake Zapfsäule Lassen Volcanic National Park Spielplatz schiefe Häuser in Bodie gebrochenes Wagenrad in Bodie Mono Lake Tioga Lake im Yosemite Nationalpark Olmstedt Point im Yosemite Nationalpark Reh im Yosemite Nationalpark Spiegelungen im Yosemite Nationalpark Reh am Fluß im Yosemite Nationalpark Squirrel im Yosemite Nationalpark Paar mit Kindern im Yosemite Nationalpark Zapfhähne im Cliff House Frau mit Hund vor den Painted Ladies Hund schleckt Frauchen in Chinatown ab Detail Golden Gate Bridge bei Nacht Golden Gate Bridge bei Nacht Alcatraz im Morgendlicht Personen als Schatten vor Alcatraz Obdachloser in Sausalito Pärchen an der Golden Gate Bridge Tänzerin in San Francisco Personen in der Cable Car San Francisco Beamter in San Francisco beim Zeitung lesen Crater Lake Panorama

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