Namibia – Robbenreservat Kreuzkap – Cape Cross

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2008 machte ich eine Fotorundreise durch Namibia. Ein wahnsinnig interessantes Land mit doch noch recht europäischem (oder sagen wir deutschem) Einfluss.

Eines unserer Ziele war damals auch das Kreuzkap bzw. die dort ansässige Robbenkolonie. Letzten Zählungen zufolge (2007) leben zeitweise bis zu 250.000 Robben an diesem Platz. Ich hab´ damals nicht gezählt aber mehrere 10-tausende werden es auf jedem Fall gewesen sein.
Der Ort liegt ca. 130 Kilometer nördlich von Swakopmund und ist über die C34 schnell zu erreichen. Allerdings sollte man beachten, dass es sich dabei um eine Küstenstraße handelt und sie daher durchaus feucht sein kann. Auch Nebel spielt hier und da eine Rolle.

Um zu den Robben zu gelangen wird natürlich ein kleines Eintrittsgeld fällig (die genaue Höhe kenne ich leider nicht mehr).
Bereits beim Aussteigen aus dem Auto wird man den „Geruch“ wahrnehmen. Da der Wind natürlich landeinwärts bläst, kann man sich sicher sein auch tatsächlich in den Genuss der Brise zu gelangen.

Läuft man dann den angelegten Steg entlang wird man vermutlich überrascht sein aufgrund der Menge der Tiere. Diese stellt auch ein Problem für die Fischer da weswegen die Regierung „Fangquoten“ eingeführt hat. Jeweils am 1. August und 15. November wird beim sogenannten „culling“ die Population entsprechend verringert.

Es gibt aber auch eine Art natürlicher Auslese. Inzwischen haben es sich nämlich auch Schakale zwischen den Robben gemütlich gemacht. Diese warten nur auf schwächere Mitglieder der Kolonie.

Die Suche nach dem passenden Mittagessen?

Meiner Meinung nach ist Cape Cross ein Muss für den Geruchs- und Hörsinn wenn man in Namibia ist. Ich muss aber auch gestehen, dass wir bei relativ schlechtem Wetter dort waren und ich bereits hörte, dass es bei schönem Wetter noch mehr stinken soll.

Jetzt gibt´s noch was zum ansehen:

Ob die Färbung des Meeres auch von den Robben kommt kann ich nicht sagen
Der Denker.
während an einer Stelle gekuschelt wird…
… wird andernorts gestritten.
zwei müde Gesellen

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