Namibia – Kolmannskuppe, die Geisterstadt

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Kolmannskuppe galt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts als die reichste Stadt Afrikas. Das gründete auf den Diamantenfeldern die man damals dort fand. Schnell entstand dort eine Siedlung in der es an nichts fehlte. Und das in einer wirklich lebensfeindlichen Umgebung. Es gab kein Wasser, keinen Regen und auch keine Erde um etwas anzupflanzen. Alles was man benötigte musste aufwändig herangeschafft werden.

Nachdem die Diamantenreserven zu Ende gingen, ging es auch mit dem Ort bergab. Und so holte sich die Wüste zurück was ihr gehörte.

Heute kann man die Reste der Siedlung entweder im Rahmen einer Führung besichtigen (ca. 4,50 Euro) oder durch ein Permit (welches man in Lüderitz für ca. 14,50 Euro bekommt) auf eigene Faust erkunden. Egal wie, man sollte sich auf jeden Fall genügend Wasser einpacken.

Es gibt auch einige Gebäude die einem Museumszweck dienen und in denen noch sehr anschaulich gezeigt wird wie dort damals gelebt wurde.

Ein Schlafzimmer
Die Sporthalle – auch körperliche Ertüchtigung kam nicht zu kurz
Die Kegelbahn – für den geselligen Abend
Die Wüste holt sich was ihr gehört

Fotografen werden auch schon mal in die Ecke gedrängt
ein wirklich stilles Örtchen

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